Tore von Bethlehem: das Tor mit dem "freudigen" Namen
Die Bastion wurde nach einem benachbarten kleinen Tempel benannt, der der Jungfrau gewidmet ist und außerhalb der Stadtmauern auf dem Land erbaut wurde. Die Bastion von Bethlehem bestand aus zwei militärischen Toren mit dem gleichen Namen, dem südlichen und dem nördlichen. Beide führten zu „niedrigen Plätzen“ und waren mit den üblichen doppelten Kanonen ausgestattet, von wo aus die Ausgangsgalerien (sortite) in den Graben führten. Die Innenfassade des Nordtors ist recht aufwendig und wirkt eher wie ein städtisches Haupttor. Über dem Türrahmen seiner Ausgangsgalerie ist das Datum 1538 markiert. Heute sind die Bastion Bethlehem und ihre militärischen Tore mit dem „Kommeno Benteni“ verbunden, einem der Wahrzeichen der modernen Stadt. Es ist ein Teil der Stadtmauer neben den Toren, die Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen und erst in den 60er Jahren überbrückt wurden. Auch die Tore haben sich verändert, wie viele andere Tore. Sie dienen einem anderen Zweck und sind Teil des kulturellen Lebens unserer Stadt. Auf dem „niedrigen Platz“ des Südtores von Bethlehem können Besucher Filme im „Open-Air Städtischen Kino" sehen. Der „niedrige Platz“ des Nordtors von Bethlehem dient vor allem im Sommer als Ausstellungsraum für künstlerische Veranstaltungen und Ausstellungen.